Guten Tag. Hier ist Ihre Nachrichtenzusammenfassung zu den Beziehungen zwischen den USA und Iran. Die Spannungen in der Region bleiben hoch, mit neuen Entwicklungen bei Angriffen auf Saudi-Arabien und diplomatischen Manövern in Washington.
1. Huthi-Angriffe auf Flughafen Riad fordern mehrere Todesopfer
Jemenitische Huthi-Rebellen haben nach eigenen Angaben Raketenangriffe auf den internationalen Flughafen von Riad durchgeführt. Saudi-arabische Behörden bestätigten, dass bei Angriffen am Donnerstag drei saudische Staatsbürger getötet und mehrere Menschen verletzt wurden. Am Samstag meldeten Augenzeugen erneut Explosionen und Verletzte am Flughafen, berichtete Reuters. Die Angriffe ereignen sich inmitten einer Eskalation der Kämpfe zwischen der vom Iran unterstützten Huthi-Bewegung und Saudi-Arabien, das die jemenitische Regierung unterstützt. Trotz der tödlichen Angriffe teilten Veranstalter mit, dass geplante Großkonferenzen in Saudi-Arabien wie vorgesehen stattfinden sollen.
The Guardian — Dozens reported injured in Yemeni Houthi attack at Riyadh airportamerican
The Guardian — Three Saudis killed in Riyadh airport attack claimed by Houthisamerican
BBC Middle East — Several injured as Saudi capital airport reportedly hit againamerican
BBC Middle East — Three Saudi nationals killed in Houthi attacks on Riyadh airportamerican
Reuters — Houthi strikes on Riyadh airport killed three Saudis as war escalates - Reutersamerican
Reuters — Plane damaged at Riyadh airport as Houthis escalate attacks, sources say - Reutersamerican
Reuters — Three Saudi nationals killed in attacks on Riyadh airport, aviation authority says - Reutersamerican
Reuters — Major Saudi conferences to proceed, organisers say, despite deadly airport attack - Reutersamerican
Reuters — Multiple people wounded in blast at Riyadh airport, say eyewitnesses - Reutersamerican
2. Flydubai-Copilot plante Selbstmordanschlag auf israelischen Flughafen
Staatsanwälte der Vereinigten Arabischen Emirate erklärten, der Copilot, der vergangene Woche versuchte, die Kontrolle über ein Flydubai-Flugzeug von Dubai nach Tel Aviv zu übernehmen, habe einen Selbstmordanschlag auf das Passagierterminal des Ben-Gurion-Flughafens geplant. Hammam al-Hammami habe sich während seines Studiums in Australien, konkret in Melbourne, radikalisiert, so die Behörden. Die BBC berichtete, die Staatsanwaltschaft spreche von einer Entwicklung hin zu Extremismus und Terrorismus, die in Australien begonnen habe.
The Guardian — Flydubai co-pilot began radicalisation in Australia, UAE prosecutors sayamerican
The Guardian — Flydubai co-pilot planned suicide attack on Israeli airport, UAE prosecutors sayamerican
BBC Middle East — Flydubai attacker began a 'drift towards extremism and terrorism' in Australia, UAE saysamerican
3. Trump kündigt Pause bei Militärschlägen gegen Iran vor Zwischenwahlen an
Präsident Trump erklärte laut AP News, die USA würden vor den Zwischenwahlen am 3. November keine Militärschläge gegen Iran wieder aufnehmen. Trump und Iran seien sich in einem Punkt einig, berichtete AP: Der US-Wahlkalender treibe ihre Entscheidungen im Konflikt nicht an. Trump sagte später, seine Äußerung, Iran könne Los Angeles auslöschen, sei falsch interpretiert worden, meldete Reuters. Die Spannungen bleiben jedoch hoch, während Washington neue Sanktionen gegen Irans Schattenflotte verhängte.
AP News — Trump says US will not resume military strikes on Iran before the Nov. 3 midterm elections - AP Newsamerican
Reuters — Trump says comment that Iran could 'take out' Los Angeles was misinterpreted - Reutersamerican
Reuters — US imposes fresh sanctions on Iran's shadow fleet - Reutersamerican
AP News — Trump and Iran agree on one thing: The US election calendar isn't driving their decisions on the war - AP Newsamerican
4. Pentagon plant Livestream einer Hinrichtung durch Erschießungskommando
Das Pentagon kündigte an, die Hinrichtung eines Soldaten durch ein Erschießungskommando live zu übertragen, berichtete Reuters. Der Soldat war wegen der Tötung von 13 Menschen auf einem Militärstützpunkt in Texas verurteilt worden. Verteidigungsminister Pete Hegseth plant den Livestream, was die USA laut Guardian in eine zweifelhafte Gesellschaft mit Iran und Afghanistan bringen würde, den einzigen Ländern, die Hinrichtungen routinemäßig öffentlich durchführen. Vizepräsident Vance erklärte, er werde den Livestream nicht ansehen, während Trump sich nicht äußerte.
The Guardian — Pete Hegseth’s plan to livestream execution puts US in dubious companyamerican
Reuters — How the US plan to livestream an execution compares with global practice - Reutersamerican
Reuters — US to livestream Army firing squad execution of Fort Hood shooter, Pentagon says - Reutersamerican
Reuters — Vance says he won't watch livestream of execution; Trump remains silent - Reutersamerican
Reuters — New Zealand censor says it would be powerless to block livestreamed US execution - Reutersamerican
5. Großbritannien und Israel einigen sich auf Kompromiss bei Konsulat in Ost-Jerusalem
Großbritannien und Israel haben sich von einer vollständigen diplomatischen Konfrontation zurückgezogen, berichtete The Guardian. Außenminister Ed Miliband kündigte an, das Konsulatsgebäude in Ost-Jerusalem werde als UK-Mission weitergeführt, was jedoch zu einem deutlichen Rückzug britischer Diplomaten aus Israel führen wird. Nur sieben Mitarbeiter sollen im Gebäude verbleiben. Der Schritt folgte auf israelische Drohungen, das Konsulat zu schließen, nachdem London umfassende Sanktionen gegen illegale israelische Siedlungen verhängt und ethnische Säuberungen im Westjordanland verurteilt hatte.
The Guardian — Israel’s downgrading of UK consulate aims to tighten its hold on Jerusalemamerican
The Guardian — British consulate in East Jerusalem will stay open as UK mission, says Ed Milibandamerican
6. Tausende demonstrieren in London für Palästinenser nach drei Jahren Krieg
Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in London, um ihre Unterstützung für Palästinenser nach drei Jahren dessen zu zeigen, was Demonstranten als Völkermord bezeichneten, berichtete The Guardian. Die Demonstranten trugen Keffiyehs und palästinensische Flaggen und versammelten sich am Embankment. Es war die erste große Demonstration seit Außenminister Miliband erklärte, die Position Großbritanniens sei, dass Israels Besatzung des Westjordanlandes rechtswidrig sei. The Guardian kommentierte, der Krieg habe nicht nur den Nahen Osten verändert, sondern die ganze Welt, und der Westen habe jegliche politische Autorität zerstört, die er einst hatte.
The Guardian — Thousands gather in London to express support for Palestinians after three years of ‘genocide’american
The Guardian — In three years, Israel's war on Gaza hasn't just changed the Middle East, it's changed the world | Steve Bloomfieldamerican
The Guardian — ‘Self-imposed irrelevance’: why the EU is failing to act on growing public criticism of Israelamerican
7. Iranische Staatsmedien berichten über US-Angriffe auf Kharg-Insel
Die Tehran Times, ein iranisches Staatsmedium, berichtete, ein umfassender Bericht über Umweltschäden durch US-Angriffe auf Kharg-Insel in der Provinz Bushehr werde vorbereitet. Iran plane, die Angelegenheit über rechtliche und internationale Kanäle, einschließlich der Vereinten Nationen, zu verfolgen. Unabhängige Quellen bestätigten diese Berichte nicht. Die Tehran Times zitierte auch den Ansarallah-Führer Sayyed Abdul-Malik al-Houthi mit der Aussage, Saudi-Arabiens jahrzehntelanger Krieg zur Unterwerfung des Jemen sei in ein strategisches Scheitern zusammengebrochen.
Tehran Times — Iran to raise US attacks’ environmental toll on Kharg Island at international forumsiranian
Tehran Times — Saudi Arabia will never break Yemen’s resistance: Ansarallah leaderiranian
8. Wirtschaftliche Auswirkungen der Spannungen auf Märkte
Die Spannungen im Nahen Osten wirken sich weiterhin auf die globalen Märkte aus. Reuters berichtete, die Ölpreise seien gestiegen, nachdem mehr Produktion vor einem Hurrikan eingestellt wurde. US-Dieselpreise blieben trotz Trumps Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgung hoch. Trump kündigte an, Russland werde Diesel an die USA und globale Märkte liefern. Eine Reuters-Ipsos-Umfrage ergab, dass eine überparteiliche Mehrheit der Amerikaner Trumps Politik für steigende Kosten verantwortlich macht, während die Verbraucherstimmung nahe Rekordtiefs verharrte.
Reuters — Oil prices settle higher as more production shut ahead of hurricane - Reutersamerican
Reuters — US diesel prices remain high despite Trump's moves to boost supplies - Reutersamerican
Reuters — Bipartisan majority of Americans blame Trump policies for rising costs, Reuters/Ipsos poll finds - Reutersamerican
Reuters — Trump says Russia to supply diesel to US and global markets - Reutersamerican
Reuters — US consumer sentiment near record low as frustration over economy mounts - Reutersamerican
9. Zwei Männer nach Eindringen in britischen Luftwaffenstützpunkt festgenommen
Zwei Männer wurden festgenommen, nachdem sie in einen von den USA genutzten britischen Luftwaffenstützpunkt eingedrungen waren, teilte die britische Anti-Terror-Polizei mit, berichtete Reuters. Die Männer wurden später gegen Kaution freigelassen. Separat berichtete Reuters, zwei Männer hätten vor Gericht bestritten, für Iran Überwachung der israelischen Botschaft in Großbritannien durchgeführt zu haben. The Guardian berichtete, Großbritannien stehe vor der größten Sicherheitskrise seit dem 11. September, mit einer Kombination aus iranischer, russischer und chinesischer Aggression.
The Guardian — Not since 9/11 has the UK faced such a security crisis – and threat to our liberal principles | Gaby Hinsliffamerican
Reuters — Two men deny carrying out surveillance for Iran of Israeli embassy in UK - Reutersamerican
Reuters — Two men arrested after breaking into UK airbase used by US, counter-terrorism police say - Reutersamerican
Reuters — Two men arrested at UK airbase used by US released on bail - Reutersamerican
Das war Ihre Nachrichtenzusammenfassung zu den USA und Iran. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.